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Abteilung Jagdliches Schießen

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Abteilung Jagdliches Schießen

Schießzeiten

Aktuell findet der Schießbetrieb auf unserer komplett neu überarbeiteten Schießanlage in Linsengericht-Altenhaßlau immer dienstags statt.

Ab 18.00 Uhr kann mit der Büchse geschossen werden.

Ab 19.00 Uhr wird dann auch Tontauben geschossen.

(Am ersten Dienstag im Monat Skeet / an den anderen Dienstagen Trap.)

Als Nichtmitglied ist für die Teilnahme am Schiessen eine Tagesgebühr von 10,– €  zu zahlen.

(Für Mitglieder entfällt diese Gebühr)

Der gültige Jagdschein ist vorzulegen.

Darüber hinaus kostet jede Runde zu 15 Tontauben 3,– €.

Als Vereinsmitglied haben Sie auch die Möglichkeit Teil unserer Schießmannschaft zu werden.

Hierfür bestehen Trainingsmöglichkeiten am Mittwoch und am Samstag.

Beachten Sie bitte auch unseren -> Veranstaltungs- und Jahresschießplan. <-

Der KJV Gelnhausen ist in der glücklichen Lage über eine Schießanlage zu verfügen, die alle DJV Schießdisziplinen bedienen kann: Einen Kipphasen-, einen Laufkeilerstand und drei 100m Schießbahnen. Darüber hinaus noch einen Wurfscheibenstand mit einer Trap- und einer Skeetanlage. Die Anlage ist als Prüfungsstand für die Jungjägerausbildung zugelassen.

An den Dienstagabenden können ab 18 Uhr Büchsen ein- oder kontrollgeschossen werden, anschließend ab 19 Uhr stehen Trap oder Skeet (einmal im Monat) auf dem Programm.

Mittwochs kann ab 15 Uhr (nach der Zeitumstellung ab 16 Uhr) der gesamte DJV Durchgang (Büchse jeweils 5 Schuss: Fuchs, liegend; Bock, stehend angestrichen, Überläufer, stehend freihändig und Laufkeiler, stehend freihändig; sowie je 15 Wurfscheiben Trap und Skeet mit der Flinte) geschossen werden. Auch Einzeldisziplinen hiervon sind möglich.

Derzeit sorgen abwechselnd 13 aufsichtsführende Personen (Schießleiter) aus der Abtlg. für die Sicherheit und den störungsfreien Verlauf sämtlicher Schießveranstaltungen (Übungs-, Trainings-, Hegering-, Abteilungsschießen sowie sonstige Veranstaltungen).
Die Damen und Herren sind auch gerne bereit, bei Problemen hilfreich zur Seite zu stehen.
Unsere Einrichtungen können von allen Mitgliedern und Gästen -soweit sie die gesetzlichen Auflagen beachten- genutzt werden, und Sie sind herzlich eingeladen dies einmal kennenzulernen.
Die Unterhaltung und Pflege des Schießstandes und der Maschinen (soweit möglich) obliegt derzeit auf freiwilliger Basis der Abteilung.
In der Winterzeit von November bis etwa März ist die Anlage geschlossen.

Unsere Abteilung besteht derzeit aus etwa 33 Schützen, die zum überwiegenden Teil jährlich an den vom LJV ausgerichteten Qualifikationschießen und der Hess. Landesmeisterschaft mit z.T. sehr guten Erfolgen teilnehmen. Durchschnittlich können sich 6-7 Schützen unserer Abtlg. regelmäßig durch ihre Schießleistungen für die DJV Bundesmeisterschaften qualifizieren und kehrten in der Vergangenheit immer wieder einmal mit Meistertiteln zurück.

Natürlich kann man mit Hund und/oder Jagdhorn zur Jagd gehen, aber essentiell sind Büchse und Flinte unser Handwerkszeug. Unsere Verantwortung dem Wild gegenüber fordert einen sicheren und sauberen Schuss. Daher sollte es die Pflicht eines jeder Jäger sein, seine Schießfertigkeiten zu üben und zu vervollkommnen.
Viele Vereine beneiden uns um die gebotenen vielseitigen Möglichkeiten, da ihre Vereine diese nicht oder nur teilweise bieten können. Daher: Nutzen Sie die gebotenen Möglichkeiten, kommen Sie auf unseren Schießstand. Sie sind bei uns herzlich Willkommen, und wir werden Sie so weit als möglich unterstützen.
Kommen Sie einfach einmal an einem Mittwoch, wir würden uns freuen, Ihnen das Schießen etwas näher bringen zu dürfen.

Herzlichst

Ihr Martin Mingebach

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Click edit button to change this text.Jagdliches Schießen im KJV Gelnhausen – Rückblick und Vorausschau

Die Abteilung Jagdliches Schießen ist eine der tragenden Säulen des Kreisjagdverein Gelnhausen. Seit jeher eilt den Gelnhäuser Schützen in Hessen ein sehr guter Ruf voraus.
Das Amt des Abteilungsleiters habe ich bei der letzten Jahreshauptversammlung im März 2019 von meinem Vorgänger Norbert Haupt übernommen. Es war mir durchaus bewusst, daß das eine Herausforderung und auch Verpflichtung sein würde.
Rückblickend bleibt nun festzuhalten, daß die Jahre 2019 und 2020 außergewöhnliche Jahre für uns Jagdschützen waren. Nach der letzten turnusgemäßen Überprüfung unseres Schießstandes war schon Ende 2018 absehbar, daß die Kugelstände ohne umfassende Umbauarbeiten nicht mehr zugelassen werden würden.
Die Planungen gingen unter Leitung von Maarten Fijnaut zügig voran, doch die anfängliche Hoffnung, den Kugelstand schon bis zum Trainingsbeginn im März 2019 herzurichten zerschlug sich bald. Unser Antrag auf Förderung durch die Jagdabgabe beim zuständigen Ministerium in Wiesbaden blieb lange Zeit unbearbeitet. So mussten wir für unser Training im Jahr 2019 auf den Kugelstand gänzlich verzichten. Lediglich die Schrotdisziplinen Trap und Skeet konnten wie gewohnt auf unserer Anlage in Linsengericht-Altenhasslau geübt werden.
Sowohl für uns Jagdschützen, als auch für alle anderen Vereinsmitglieder erarbeiteten wir einen Plan, um trotzdem mit der Büchse trainieren und auch die Jagdbüchse einschießen zu können. Unter Einbeziehung der Schießstände der Schützenvereine Altenhasslau und Brachttal konnte zumindest eine „Grundversorgung“ gewährleistet werden. Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den beiden befreundeten Schützenvereinen, die uns Jäger nicht im Regen stehen ließen und auch den Vereinsmitgliedern die hier Standaufsichten übernahmen.
Mit einem Arbeitseinsatz am 10. März 2019 starteten wir in die Saison. Wie jedes Jahr standen zunächst Aufräum- und Reinigungsarbeiten am Tontaubenstand an. Neue Tontauben mussten bestellt und eingelagert werden. Dann konnte wenigstens das Schrotschießen starten.
Trotz der widrigen Trainingsbedingungen waren wir alle in der Abteilung guter Dinge und bereiteten uns auf die anstehenden Bezirksschiessen und Meisterschaften vor.
Etwa 30 Jagdschützen sind derzeit in der Abteilung jagdliches Schießen aktiv. Im Laufe des Jahres 2019 nahmen hiervon 23 Schützen mit insgesamt 99 Meldungen an den Bezirksschießen zur Qualifikation für die Teilnahme an der hessischen Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen teil. Diese Bezirksschießen wurden ausgetragen in Frankfurt, Giessen, Hünfeld, Bad Hersfeld, Eschwege und Kassel.
Auf unserem Schießstand in Gelnhausen konnten wir uns dann im Juni 2019 über die neue Unterstand-Halle am Tontaubenstand freuen. Wer schon länger Vereinsmitglied ist, der erinnert sich noch an den Bienmüller-Turm. Dieser war mit der Zeit baufällig geworden und wurde dann recht schnell und spontan abgerissen. Allerdings ohne dass es einen Ersatz dafür gab. Daher gab es seit mehreren Jahren keinen Unterstand bei den Tontauben mehr. Wenn es regnete – wurde man halt naß.

Umso größer nun die Freude über den neuen Unterstand. Dieser hat mittlerweile auch einen neuen Gewehrständer erhalten. Man kann wohl sagen, daß es schönste Gewehrständer aller hessischen Tontaubenstände ist – ein besonderer Dank an Alexander Barthel.

Bei der Landesmeisterschaft vom 28. bis zum 30. Juni 2019 in Hünfeld starteten dann 21 Gelnhäuser Schützen und gaben ihr Bestes mit Büchse, Flinte und Kurzwaffe. Wie bereits bekannt, wurden unsere Bemühungen mit diversen 1., 2. und 3. Platzierungen belohnt. Wir konnten einige Medaillen für uns und den KJV Gelnhausen sichern.

Auch bei der im September 2019 folgenden Bundesmeisterschaft im Jagdlichen Schießen war der Kreisjagdverein Gelnhausen stark vertreten. 7 Schützen unseres Vereins konnten sich für den Wettkampf in Liebenau / Niedersachsen qualifizieren. Die Teilnahme an einer Bundesmeisterschaft ist das absolute Highlight im Jahr der Jagdschützen. Die Stimmung hierbei ist noch einmal eine ganz besondere. Dies sowohl in Bezug auf Ehrgeiz und Engagement, als auch bei der Kameradschaft und Geselligkeit!
Und während sich so unser Schieß-Jahr 2019 seinem Ende zuneigte, erreichte uns zu Hause endlich die freudige Nachricht: Der Antrag auf Förderung unseres Stand-Umbaus durch die hessische Jagdabgabe wurde bewilligt.
Dies war in erster Linie der Hartnäckigkeit und Konsequenz unseres ersten Vorsitzenden Maarten Fijnaut zu verdanken. Mit nicht nachlassender Motivation hakte er immer wieder bei den zuständigen Ansprechpartnern nach und forderte die Entscheidung ein.
So konnte dann im Herbst 2019 tatsächlich mit den erforderlichen Umbauarbeiten begonnen werden. Diese wurden zum großen Teil von den Firmen Rhein-Main Spezialbau von Sven Steinrück und Tobias Hess Garten- und Landschaftsbau durchgeführt. Die Firma Johannsen Schießstandtechnik lieferte und montierte neue Kugel-Zugbahnen. Und viele Vereinsmitglieder opferten einen Großteil ihrer Freizeit für die fälligen Arbeiten:
Die alten Zugbahnen waren zu demontieren und die Kugelfänge der 100-Meter-Bahnen und des Laufkeilers zu entleeren. Der leicht überriegelte Boden der 100-Meter-Bahnen wurde mit einer Raupe eingeebnet. An den Kugelfängen und am Laufkeilerstand wurden Betonarbeiten ausgeführt und Dächer teilweise erneuert. Neue Kugelfangblenden und ein Fundament für den 50-Meter-Überlauf waren aus Beton zu erstellen. Alle Blenden wurden mit Holz verblendet und auf der Rückseite verputzt. Die Zugbahnen wurden erneuert und die Kugelfänge mit neuem Holz bestückt. Es wurde die gesamte Standelektrik mit Beleuchtung komplett erneuert. Hierzu wurden Kabelschächte auf der gesamten Länge der Kugelbahnen in den Boden eingebracht.
Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch Videokameras und Monitore verbaut, so daß nun auf der ersten 100-Meter-Bahn und beim Laufkeiler die Schussergebnisse direkt auf dem Monitor verfolgt werden können. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Björn Freigang, der sich hier mit viel Herz und Leidenschaft eingesetzt hat.
Die Umzäunung der Schießanlage wurde teilweise erneuert / teilweise instandgesetzt und erhöht.
…und vieles mehr…
Gemeinschaftliche Arbeitseinsätze fanden statt am 12. und 18. Januar 2020. Ein weiterer fand am 08. Februar statt.
Ich muss sagen, es macht viel Freude wenn man die Vereinsmitglieder mittels Email zu einem Arbeitseinsatz auffordert und dann am geplanten Termin wirklich genügend Jägerinnen und Jäger mit Werkzeug und mit viel Euphorie für die Arbeit bereitstehen. Das hat mir gezeigt wie lebendig und aktiv unser Verein ist. Ich glaube darauf können wir alle stolz sein.

Die Endabnahme durch den Schießstand-Sachverständigen erfolgte dann am 11. Februar 2020.
Zu diesem Termin waren Maarten Fijnaut, Berthold Mösinger und ich mit großen Erwartungen erschienen. Doch der Sachverständige Herr Dieter Klee fand auch nun wieder einige Details, die noch zu erledigen waren.
Mit viel Enthusiasmus machten wir uns nun daran auch die letzten Punkte noch kurzfristig abzuarbeiten und den Vollzug an Herrn Klee zu melden.
Und Anfang März 2020 war es dann endlich soweit. Aus den Händen von Amtsleiter Herrn Daseking erhielten wir direkt auf dem Schießstand die lang ersehnte Genehmigung. Die Übungsschießen konnten endlich wieder beginnen.
In meinem Text habe ich ja schon einige Vereinsmitglieder, welche viel Zeit und Arbeit im Rahmen der Umbaumaßnahmen investiert haben, namentlich erwähnt. Ich möchte mich aber auch ganz ausdrücklich bei allen anderen bedanken, die mit viel Energie dabei waren. Es waren viele – und ich hoffe sie verzeihen mir, dass ich hier nur einige erwähnte.
Leider hielt die Freude über den neuen Stand nur genau eine Woche an. Wir begannen unser Training – und dann kam
C O R O N A……..
Die Schließung des Schießstandes dauerte bis in den Mai hinein – am 16.05.2020 nahmen wir den Schießbetrieb unter Corona-Bedingungen wieder auf.
So fielen auch sämtliche Bezirksschießen, die Landesmeisterschaft und die Bundesmeisterschaft aus. Alles wurde im Frühjahr direkt abgesagt. Es wurde für uns Jagdschützen ein reines Trainingsjahr. Das machte sich auch in den Teilnehmerzahlen bemerkbar. Einigen fehlte ohne den Wettkampf wohl die Motivation.
Die übrigen jedoch konnten über den Sommer bei bestem Wetter und unter optimalen Bedingungen trainieren. Wir konnten herrliche Nachmittage auf dem neuen Stand verbringen.
Die im Spätsommer stattfindenden Hegeringschießen fanden wegen Corona nur teilweise statt. Die Hegeringe Linsengericht, Jossgrund und Bad Orb kamen auf dem Stand zu ihren Hegeringschießen zusammen und auch ein Bläser- und Kynologenschießen fand statt – alle anderen Hegeringe verzichteten.
Am 28. und 29. August nahm ein Teil der Schießmannschaft am Rottweil-Wanderpreis in Liebenau / Niedersachsen teil. Auch dieses Schießen fand trotz Corona statt. Man muss es eben einfach machen – und nicht mit Verweis auf Corona alles gleich absagen. Es geht doch! Acht Schützinnen und Schützen konnten die Tontauben bei bestem Wetter jagen bei Trap, Skeet und Jagdparcours. Nach 120 Tontauben weiß man, was man geschafft hat. Da ist dann das gemeinsame Abendessen ein noch größerer Genuss.

Den Jahresabschluss bildete dann ein spezielles Schießen für die jungen Jäger im KJV, welches am 19.09.2020 auf unserem Stand stattfand. Die Beteiligung war sehr gut. Über 20 junge Jäger lernten unseren Stand kennen und probierten sich am Laufkeiler und beim Trap-Schießen. Einige der Teilnehmer sind nun schon in die Vereinsfamilie eingetreten – worüber wir uns sehr freuen.

Wie sieht der Ausblick auf 2021 aus?
Wir werden sicher auch in 2021 noch mit dem Corona-Virus leben müssen. Allerdings hoffen wir, daß wir mittlerweile alle genug Erfahrung damit gesammelt haben, so daß wir bei verantwortungsvoller Durchführung wieder ein Jahr mit Bezirksschießen, Landes- und Bundesmeisterschaft vor uns haben.

Wenn Sie also Spaß am jagdlichen Schießen mit Büchse und Flinte haben – dann kommen Sie doch zu uns!
Trainingstermin ist immer der Samstagnachmittag von 14.00 bis 18.00 Uhr. Ein Teil der Abteilung trainiert auch am Mittwochnachmittag ab 16.00 Uhr. Im März 2021 geht es weiter. Die Termine finden Sie dann auf unserer Homepage.
Übrigens benötigen wir auch immer vertrauenswürde Mitglieder, die uns bei den Diensten der Standaufsicht unterstützen.
Also runter vom Sofa – und rein in unsere Abteilung. Sie können mich auch jederzeit persönlich ansprechen.

mingebach@man-mingebach.de – Tel: 0160 – 774 8778

Waidmannsheil und gut Schuss
Ihr Martin Mingebach

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